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Steuerinformationen

Wir haben für Sie eine Auswahl von aktuellen Steuerinformationen zusammen gestellt. Diese haben wir für Sie in unserer Mandanten Information zusammengestellt.

Das Wichtigste in Kürze

Umsatzsteuer

Anforderungen an die Leistungsbeschreibung in einer Rechnung (BFH)

 

Zur Identifizierung einer abgerechneten Leistung (§ 14 Abs. 4 Satz 1 Nr. 5 UStG) können andere Geschäftsunterlagen herangezogen werden, wenn das Abrechnungsdokument selbst darauf verweist und diese eindeutig bezeichnet (Bestätigung der Rechtsprechung, BFH, v. 10.11.1994 - V R 45/93, unter II.2.c bb). Die in Bezug genommenen Geschäftsunterlagen müssen der Rechnung nicht beigefügt sein (BFH, Urteil v. 16.1.2014 - V R 28/13; veröffentlicht am 9.4.2014).

 

 

Einkommensteuer

Wechsel zur Fahrtenbuchmethode (BFH)

 

Die Fahrtenbuchmethode ist nur dann zu Grunde zu legen, wenn der Arbeitnehmer das Fahrtenbuch für den gesamten Veranlagungszeitraum führt, in dem er das Fahrzeug nutzt; ein unterjähriger Wechsel von der 1%-Regelung zur Fahrtenbuchmethode für dasselbe Fahrzeug ist nicht zulässig (BFH, Urteil v. 20.3.2014 - VI R 35/12; veröffentlicht am 25.6.2014).

 

 

Einkommensteuer

Abgeltungsteuersatz auch bei Darlehen zwischen Angehörigen möglich (BFH)

 

Der VIII. Senat des BFH hat mit drei Urteilen entschieden, dass die Anwendung des gesonderten Steuertarifs für Einkünfte aus Kapitalvermögen (sog. Abgeltungsteuersatz) nicht schon deshalb nach § 32d Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 Buchst. a EStG ausgeschlossen ist, weil Gläubiger und Schuldner der Kapitalerträge Angehörige i.S. des § 15 der Abgabenordnung sind (BFH, Urteile v. 29.4.2014 - VIII R 9/13, VIII R 44/13, VIII R 35/13; jeweils veröffentlicht am 20.8.2014).

 

 

Einkommensteuer

Erstattete Rentenversicherungsbeiträge sind keine vGA (BFH)

 

Die Weiterleitung erstatteter Arbeitgeberanteile zur Rentenversicherung durch den Gesellschafter-Geschäftsführer einer GmbH an dessen in der GmbH beschäftigte Ehefrau, für deren Altersversorgung die Arbeitgeberanteile irrtümlich gezahlt wurden, ist keine Zuwendung des Arbeitgebers, die dem Gesellschafter-Geschäftsführer als vGA i.S. des § 20 Abs. 1 Nr. 1 Satz 2 EStG zuzurechnen ist, wenn das Arbeitsverhältnis fremdüblich vereinbart und tatsächlich durchgeführt wurde (BFH, Urteil v. 21.10.2014 - VIII R 21/12; veröffentlicht am 11.2.2015).

 

 

Lohnsteuer

Geschäftsführer haften (fast) immer (FG)

 

Durch eine entsprechende Geschäftsverteilung kann zwar die Verantwortlichkeit eines Geschäftsführers begrenzt werden. Dies erfordert allerdings eine im Vorhinein getroffene, eindeutige - und deshalb schriftliche - Klarstellung, welcher Geschäftsführer für welchen Bereich zuständig ist. Auch bei einer solchen Aufgabenverteilung darf der Geschäftsführer nicht blind auf die korrekte Aufgabenwahrnehmung durch den intern zuständigen Mitgeschäftsführer vertrauen und auf eine Überwachung gänzlich verzichten. Eine gesteigerte Überwachungspflicht trifft den Geschäftsführer dabei in finanziellen Krisensituationen (FG Rheinland-Pfalz, Urteil v. 10.12.2013 - 3 K 1632/12; rechtskräftig).

 

 

Einkommensteuer

Pauschalsteuer nach § 37b EStG als Betriebsausgabe abzugsfähig? (DStV)

 

Mit dem aktuell vor dem Niedersächsischen Finanzgericht anhängigen Verfahren (Az.: 10 K 252/13) könnte eine zur Pauschalsteuer nach § 37b EStG vertretene Rechtsauffassung gekippt werden, die die Unternehmerschaft in der Praxis bei Ausübung des Wahlrechts finanziell belastet. Das BMF sowie mehrheitlich das Schrifttum gehen davon aus, dass die Pauschalsteuer auf Sachzuwendungen an Nichtarbeitnehmer, soweit diese als Betriebsausgaben nicht abzugsfähig sind, ihrerseits nicht abzugsfähig ist. Dem tritt - soweit ersichtlich - erstmals eine Kanzlei aus Hannover für ihren Mandanten mit guten Gründen entgegen. Darauf weist der Deutsche Steuerberaterverband e.V. (DStV) hin.